VereinHistorie

Historie

Die Schlappen 2000

Fairnesspokal

Handballmeister

1875

Gründung des Turnvereins am 17. Juni in der Gastwirtschaft Peter Brücher (heutiges Haus Albert Effgen). Von den 17 Gründern sind namentlich bekannt: Philipp Galle, Jacob Conradt, Carl Galle, Wilhelm Veek, Friedrich Rudolf Fuchs, Carl Bohrer, August Becker, Wilhelm Blum, August Galle.

1883

Erste Vorschläge zur Beschaffung eines eigenen Sportgeländes finden in der Versammlung keine Mehrheit. Der Bau eines Gerätehauses auf dem vorhandenen Sportgelände wird in Angriff genommen. Kosten: 220,-- DM.
Zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung besteht der Verein aus 51 Mitgliedern (26 aktiv, 25 passiv).

1886

Erster Vermerk über von Vereinsmitgliedern auf Sportfesten errungene Preise. 25 Turner aus Algenrodt nehmen am Gauturnfest in Birkenfeld teil. Dabei errangen Preise: Rudolf Barth 16., Wilhelm Galle 17., Wilhelm Becker 21..

1887

5. Mai: Gründung einer Männerriege (Mindestalter 23 Jahre).

1890

Im Juni nimmt Otto Conradt als erster Turner des Vereins an einem überregionalen Turnfest, dem Kreisturnfest in Koblenz, teil.
Carl Fried erbaut auf dem Turnplatz neben seinem Haus einen größeren Raum, den er dem Verein als Winterturnlokal zur Verfügung stellt.

1910

Von 11 jungen Fußballspielern wird der Sport-Club Algenrodt gegründet.

Da bis zur Fusion im Jahre 1937 in Algenrodt zwei sporttreibende Vereine bestehen, wird die Chronik des Vereinsgeschehens bis zum Zusammenschluss getrennt geführt.

Chronik des Sport-Clubs Algenrodt von 1910 - 1937

Gründung: 15.April 1910
Name: "SC Algenrodt"
Gründer: Julius Frühauf, Otto Fuchs, Rudolf Kreider, Oskar Galle, Alfred Barth, Emil Brunk, Richard Crummenauer,Ernst Schüßler, Otto Geibel, Rudolf u. Arthur Frühauf
Sportplatz: "Am Hardt"
1. Vorsitzender: Julius Frühauf
Schriftführer: Otto Fuchs
Vereinslokal: Wilhelm Conradt

1911

Der SC tritt dem Südwestdeutschen Fußballverband bei. Die Mitgliederzahl hat sich auf 33 erhöht.

1912

Das Gelände für einen neuen Sportplatz " Auf der Acht" wird erworben. Vereinslokalwechsel zum Gastwirt Johann Nagel.

1920

In diesem Jahr beginnt ein großer Aufschwung des SC. Innerhalb kurzer Zeit können 4 Aktive- und eine Jugendmannschaft gestellt werden. Der Verein hat jetzt 120 Mitglieder.

1931

Die 1. Mannschaft erringt die Meisterschaft in der Bezirksliga und nimmt an den Aufstiegsspielen zur höchsten deutschen Fußballklasse teil. Unter 5 Teilnehmern belegt sie den 3. Platz und verpasst damit nur knapp den Aufstieg. Die damalige Meistermannschaft setzte sich aus folgenden Spielern zusammen: Paul Schneider, Otto Galle, Alfred Bartz, Erich Heinz, Emil Becker, Walter Weiß, Rudolf Sahl, August Faller, Otto Fuchs, Rudolf Seibel und Oswald Kappel. Ersatzspieler: Reinhold Effgen, August Seibel, Albert Schuler und Ernst Görg.

1932

Der schussgewaltige Mittelstürmer Otto Fuchs wechselt zu den Sportfreunden Saarbrücken, was eine gewaltige Schwächung für die Mannschaft bedeutet. Durch eine Entschädigung seitens der Besatzungsmacht und durch weiteren Landankauf kann der Sportplatz "Auf der Acht" zu einem vorzüglichen Sportgelände ausgebaut werden.

1935

In diesem Jahr feiert der Sport-Club Algenrodt sein 25-jähriges Vereinsjubiläum. Am Spielbetrieb beteiligen sich 3 Aktive-, 2 Jugend- und 1 Schülermannschaft. Das Vereinslokal befindet sich im Gasthaus Fried.

Chronik des Turnverein 1875 Algenrodt von 1910 - 1937
              
1912

Der Ankauf eines eigenen Turnplatzes "Hinter Biehl" wird beschlossen, der Kaufpreis beträgt 1000,-- Mark. Im gleichen Jahr richtet der Turnverein auf diesem neuen Platz ein Bezirksturnfest aus und stellt 2 erste Sieger.

1913

Zum 1. Januar wechselt der Verein aus finanziellen Gründen sein Vereinslokal vom Gastwirt Fried zum Gastwirt Conradt. Der Ankauf des im letzten Jahr erworbenen Turnplatzes wird wieder rückgängig gemacht. Als Entschädigung sind 30,-- Mark Miete für die Nutzungszeit zu zahlen.

1922

Der Turnplatz "Am Heidenwäldchen" wird mit einer Baumreihe bepflanzt und im September eingeweiht. In einer Satzungsänderung wird festgelegt, dass nur Mitglieder, die sich um den Verein und das Turnwesen besonders verdient gemacht haben, zum Ehrenmitglied ernannt werden können. Bei nur langjähriger Mitgliedschaft erfolgt nach 40-jähriger Vereinszugehörigkeit die Befreiung vom Vereinsbeitrag.

1924

Am 28. April stellt der Turnverein zum ersten Mal eine Handballmannschaft auf. Das erste Spiel gegen den TV Tiefenstein wird mit 3:0 gewonnen. Zum Spielwart wird Richard Bohrer gewählt.

1925

Am 2. Februar wird der Bau einer Turnhalle einstimmig beschlossen. Richard Boher wird zum Gauvolksturnwart gewählt. Anlässlich des 50-jährigen Stiftungsfestes wird am 13. Juni vom 2. Gauvertreter Müller aus Baumholder, dem Mitbegründer des TV Algenrodt Karl Bohrer der Kreisehrenbrief überreicht. Die erste Handballmannschaft erringt zum zweiten Mal die Gau-Meisterschaft.

1926

Eine Lotterie zu Gunsten des Turnhallenneubaus bringt einen Reingewinn von 1.233,55 Mark.

1928

Im Februar wird mit dem Bau der Turnhalle begonnen. Richard Bohrer wird zum Gaumännerturnwart gewählt. Am 11. August findet aus Anlass des 150. Geburtstages eine Jahn-Gedenkfeier statt. Am 1. und 2. Dezember wird die neue vereinseigene Turnhalle eingeweiht. Aus diesem Anlass wird den Turnern Rudolf Schneider, Arthur Heidrich, Otto Galle und Ernst Risch der Kreisehrenbrief überreicht.

1929

Mit Paul Biegel stellt der TV Algenrodt zum sechsten Mal den Gauturnfest-Sieger im Zwölfkampf der Oberstufe, auf dem Gauturnfest in Birkenfeld, an dem der TV Algenrodt mit vielen Turnern teilnimmt und mit einer Sondervorführung sehr beeindruckt. Knapp einen Monat später wird Paul Biegel auch 1. Sieger auf dem Gauvolksturnfest in Niederwörresbach, in der Oberstufe.

1930

Zu Jahresbeginn zählt der Verein 269 Mitglieder, einschließlich 28 Ehrenmitgliedern.
Nachdem der Turnverein Algenrodt im Handball sechs Jahre lang auf regionaler Ebene eine bedeutende Rolle gespielt hat (u.a. in ununterbrochener Folge Gaumeister, mehrere Bezirks- und Verbandsmeisterschaften), gelingt in diesem Jahr der Durchbruch zur deutschen Spitzenklasse.

1931

Die Regierung in Birkenfeld stiftet dem TV eine Fahne. Anlässlich der Einweihung des Spielplatzes an der Turnhalle tritt der Spielmannszug des TV auf. Im Hauptspiel ist der zweimalige deutsche Handballmeister TV Friesenheim unser Gegner. Nachdem in der Spielsaison 1930/31 der stärkste Rivale in der Verbandsliga, der TV Malstadt-Saarbrücken bezwungen war, tritt Algenrodt zur "Kreismeisterschaft" (steht zu dieser Zeit über Gau- u. Verbandsmeisterschaft) an. In schönen und dramatischen Spielen werden Polizei Frankfurt und der TV Worms-Herrnsheim besiegt. Der Weg zu den Spielen um die deutsche Meisterschaft ist frei. In der ersten Begegnung wird der TV Siegen mit 10:1 Toren aus dem Rennen geworfen und Algenrodt steht damit unter den letzten 8 Bewerbern um den deutschen Meistertitel. Das folgende Spiel gegen Bonn-Niederpleis wird nach zähem Widerstand mit 5:3 verloren und die Mannschaft scheidet aus der Meisterschaft aus.

1932

Die 1. Handballmannschaft wird wieder Verbands- und Kreismeister und steht nach einem Sieg über Eschwege erneut unter den letzten 8 und scheidet im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft nach einer 4:6 Niederlage gegen Ludwigshafen-Oggersheim aus.

1934

In diesem Jahr zählen Algenrodts Handballer zum letzten Mal zu den besten deutschen Mannschaften der Vorkriegsjahre. Nach einem 14 : 6 Sieg über Köln-Mühlheim zieht Algenrodt in die Runde der letzten 8 ein. Dieser Sieg kam erst in der dritten Begegnung beider Mannschaften zustande, nachdem die zwei vorhergehenden Spiele in Algenrodt und Köln 2 : 2 bzw. 9 : 9 endeten. Das folgende Spiel gegen Mannheim-Waldhof geht mit 13 : 4 verloren und die letzte Chance ist dahin.

1935

Am 27. Februar beraten die Vorstände des Sport-Clubs und des Turnvereins zum ersten Mal über eine mögliche Fusion.

1937

Nach intensiven Fusionsverhandlungen zwischen Kommissionen des Turnvereins 1875 und des Sport-Clubs 1910 kommt es am 28. August zur Gründungsversammlung des heutigen VfL Algenrodt. Mit dem Bau der Artillerie-Kaserne wird der Sportplatz "Auf der Acht" beschlagnahmt, somit ist der Verein gezwungen, den Sportplatz "Am Heidenwäldchen" auszubauen.

1946

Als erste Sportart wird von der Militärregierung das Fußballspiel wieder erlaubt. Bis zur offiziellen Zulassung des Vereins wird Hugo Schumacher von der Militärregierung mit der kommissarischen Vereinsführung beauftragt.
Infolge Beschlagnahme der Turnhalle durch die Besatzungsmacht ist das Vereinslokal im Gasthaus Fried.

1947

Anerkennung des Fußballverbandes durch die Militärregierung und Wiederaufnahme von Verbandsspielen. Die Fußballabteilung wird dem Fußballverband Rheinland zugeordnet. Wiederaufnahme des Handballspiels. Das erste Spiel wird gegen Tiefenstein gewonnen. Die 1. Jugendmannschaft im Fußball wird Bezirksmeister.

1949
Trennung der Nahe-Fußballvereine vom Fußballverband Rheinland und Anschluss an den Südwestdeutschen Fußballverband.
Die Leichtathleten, unter der Führung von Emil Jöricke, erzielen in dieser Saison große Erfolge, sind führend im Kreisgebiet, werden in den nächsten Jahren zur besten Jugendabteilung des Leichtathletikverbandes Rheinland, stellen mehrfach Landesmeister und stoßen bis in die Endkämpfe der "Deutschen Meisterschaft" vor.
Bei den "Deutschen Meisterschaften" belegen:
Manfred Schneider, den 5. Platz im Speerwurf  Jugendklasse A
Horst Klein, den 8. Platz im 1500 m Lauf Junioren

Weiter herausragende Leistungen:

Die 3 x 1000 m Staffel mit Wolfgang Schott, Heini Fuchs und Horst Klein besiegt auf dem Kyrburgfest die starke Staffel von Post-SV-Trier.
Horst Klein wird im Südwest-Stadion Ludwigshafen beim Vergleichskampf zwischen einer amerikanischen Auswahl, einer französischen Militärauswahl und einer süddeutschen Auswahl 4. Sieger im 3000 m Lauf.

1952

Die 1. Fußballmannschaft wird Meister und Pokalsieger in der Bezirksliga Nahe, sie schafft den Aufstieg in die Landesliga Rheinhessen, höchste Amateurklasse im Fußball-Verband. Die 1. Fußball-Jugendmannschaft wird Kreismeister in der A-Klasse.
Die 1. Handball-Jugendmannschaft wird 4-facher Meister.
Bei der deutschen Jugendmeisterschaft wird Manfred Schneider 2. Deutscher Jugendmeister im Speerwurf der Jugenklasse A

1953

Durch Neueinteilung der Fußballklassen im Verbandsgebiet wird die 1. Fußballmannschaft, die einen guten Mittelplatz in der Landesliga belegte, der neugegründeten 2. Amateurliga zugeordnet. Die 1. Fußballmannschaft wird Meister und Pokalsieger in der Bezirksliga Nahe, sie schafft damit den Aufstieg in die Landesliga Rheinhessen, höchste Amateurklasse im Fußballverband.
Die 1. Handballmannschaft wird Bezirksmeister und Bezirkspokalmeister und steigt in die Landesliga auf. Zum ersten Mal nimmt die 1. Mannschaft an Hallenhandballspielen teil und wird auf Anhieb in einem dramatischen Endspiel Bezirksmeister gegen Bad-Kreuznach. Bei den Rheinland-Meisterschaften in Koblenz fehlte der Algenrodter Mannschaft die Erfahrung und Kreuznach, die man vorher bezwungen hatte, wird Rheinlandmeister.
Die 3x 1000 m Staffel mit Karl-Theo Mannweiler, Wolfgang Schott und Horst Klein wird 5. Sieger in der Männerklasse und stellt eine Landesbestleistung in der Juniorklasse auf.

1954

Der Sportplatz an der Turnhalle wird von den Mitgliedern in mühevoller Arbeit ausgebaut und vergrößert.
In diesen Jahren zählte Erich Conradt zu den besten Fußballspielern im Naheraum und wurde oft zu höheren Aufgaben berufen.
Am 15./16. Mai begeht die Handballabteilung ihr 30-jähriges Jubiläum, das Hauptspiel geht mit 17 : 10 Toren gegen den TV-Herrnsheim - den großen Gegner aus den dreißiger Jahren - verloren.
Zum letzten Mal wird Manfred Schneider Rheinlandmeister im Speerwurf der Junioren, belegt auf den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Duisburg den 3. Platz und gewinnt beim Länderkampf Katalonien gegen Rheinland in Barcelona den Speerwurf.

1955

Die 1. Handballmannschaft steigt in die Oberliga Rheinland auf, muss trotz schöner Anfangserfolge am Jahresende wieder absteigen. Höhepunkt dieser Saison war das Freundschaftsspiel gegen den mehrfachen Deutschen Handballmeister Hamborn 07, der mit herrlichen Spielzügen die Zuschauer begeisterte und mit 22 : 6 gegen die Algenrodter Mannschaft gewann.

1957

Auf dem Spielgelände an der Turnhalle wird eine Trainingsbeleuchtung errichtet.
In den Jahren 1957 - 1962 wird die 1. Handballmannschaft in ununterbrochener Reihenfolge sechsmal Stadtmeister im Hallenhandball.

1959

Die erste Fußballmannschaft belegt den 2. Platz in der 2. Amateurliga Nahe.
Gründung der Hallenhandball-Oberliga Rheinland, unsere 1. Mannschaft wird auf Grund guter Leistungen aufgenommen.

1960

Die 1. Fußballmannschaft erreicht das Pokalfinale und verliert gegen den VfL Enzweiler mit 2 : 1. Das 50jährige Jubiläum der Fußballabteilung wird im Rahmen einer Sportwoche gefeiert, im Hauptspiel schlägt unsere Mannschaft den klassenhöheren VfR Baumholder mit
8 : 1 Toren.

1961

Die 1. Fußballmannschaft wird Meister der 2. Amateurliga Nahe und verpasst den Aufstieg in die höchste Amateurklasse. Die 2. Fußballmannschaft wird ebenfalls Meister ihrer Gruppe. Im Januar wird im Rahmen des vom Deutschen Turnerbund neu verkündeten Programms "Turnen für Jedermann" auch in Algenrodt eine "Hausfrauenturnrunde" ins Leben gerufen. Zur ersten Turnstunde kamen 12 Frauen, heute turnen in drei Gruppen über 120 Frauen.

1963

Die 1. Fußballmannschaft erreicht das Pokalendspiel und verliert in der Verlängerung gegen Kirn mit 1 : 0. Die 2. Mannschaft erreicht zum dritten Mal hintereinander die Meisterschaft in ihrer Klasse.
Auf dem Gau-Jugendturnfest in Tiefenstein wird Manfred Biegel 3. Sieger im Sechskampf der Jugend A. Die Jugendgruppe wird in der Schüler- und Jugendklasse 2. Sieger im Wimpelwettstreit.

1964

Die 1. Fußballmannschaft wird erneut Meister der 2. Amateurliga.
Das herausragende Ereignis bei den Aufstiegsspielen ist die Teilnahme des SV Alsenborn, der vom Ehrenspielführer der Nationalmannschaft, Fritz Walter, betreut wird. Zum Spiel in Algenrodt kommen rund 3000 Zuschauer, dies bedeutet Nachkriegsrekord. Großen Anteil an diesen Erfolgen hatte der damalige Trainer, Herr Sportlehrer Keil.
Im Juni feiert die Handballabteilung ihr 40.jähriges Jubiläum, der TuS Wiebelskirchen gewinnt das Jubiläumsturnier, an dem die spielstärksten Mannschaften der engeren Heimat teilnehmen. Hans-Dieter Alt zählt in dieser Zeit zu den besten Handballspielern im Nahe-Hunsrückraum, von 1958-1964 spielte er 15mal in der Rheinland-Auswahl.
Am 1. Dezember stirbt Hugo Risch im Alter von 58 Jahren. Die Handballspieler verlieren mit ihm einen Abteilungsleiter, der 28 Jahre der Abteilung vorstand, sie nach dem Kriege unter schwierigsten Verhältnissen wieder aufbaute und über den Verein hinaus dem Handballsport im Bezirk und Verband wertvolle Dienste geleistet hat. Hugo Risch war Träger der silbernen Ehrennadel des Handballverbandes Rheinland.

Im Mai kann nach fast dreijähriger Bauzeit der Sportplatz an der Turnhalle eingeweiht werden. Die Algenrodter Sportanlage mit Spielfeld, Rundbahn und leichathletischen Anlagen in unmittelbarer Nähe der Turnhalle gehört zu den besten im Kreis.
Es ist nicht möglich all die vielen Helfer und Mitarbeiter, die teils in selbstloser Arbeit halfen, den Platz zu vollenden, hier namentlich aufzuführen.

1966

Auf Initiative des Jugendleiters W. Olszewski fährt der VfL-Algenrodt zum ersten Mal ins Freizeitlager nach Österreich an den Zauchensee.

1967

Erstmals nach dem Kriege muss die 1. Fußballmannschaft in die A-Klasse Birkenfeld absteigen, wird auf Anhieb Meister und kehrt in die 2. Amateurliga zurück. Die A-Jugendmannschaft gewinnt die Kreismeisterschaft im Fußball. Die 1. Handballmannschaft wird Bezirksmeister im Feldhandball, muss aber nach achtjähriger Zugehörigkeit aus der Hallenoberliga Rheinland absteigen.
Bei den Gaujugendmeisterschaften im Geräteturnen wird Karl-Robert Conradt 1. Sieger und Roland Ploss 2. Sieger, die Algenrodter Mannschaft wird Gaumeister in der Jugendklasse B.
Für die Landesmeisterschaften in Andernach wird Jürgen Metzger in die Gau-Jugendmannschaft berufen.
1968

Die 1. Handballmannschaft wird Bezirksmeister im Hallenhandball und kehrt wieder in die Hallenhandball-Oberliga zurück.
Horst Klein wird Sieger auf dem Deutschen Turnfest in Berlin
(256. Platz bei über 5000 Teilnehmern im Turnfestwettkampf).

1971

Im Februar beauftragt die Generalversammlung den Vorstand, einen Plan zum Umbau der Turnhalle auszuarbeiten.

1972

Die 1. Handballmannschaft wird Bezirksmeister im Feldhandball und steigt in die Oberliga Rheinland auf.

1973

Die 1. Handballmannschaft wird zum ersten Mal Rheinlandmeister im Feldhandball (1. Platz in der Oberliga Rheinland)

1974

Die 1. Fußballmannschaft belegt mit 2 Punkten Rückstand hinter Mittelbollenbach den 2. Platz in der A-Klasse und verpasst somit den Aufstieg in die Bezirksliga.
Bedingt durch den Mangel an geeigneten Jugendspielern bildet die Jugendabteilung eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Rötsweiler, die sich bis heute bewährt hat.
Im April beginnt der VfL mit der Erweiterung und Renovierung seiner Turnhalle. Trotz Zuschüssen von Stadt, Kreis und Land muss der Verein erhebliche Eigenmittel aufbringen und sich mit Darlehen belasten. 4500 Arbeitsstunden werden von Mitgliedern des VfL geleistet. Mit dieser bewundernswerten Eigenleistung kann der Verein seine Belastung in erträglichen Grenzen halten. Die vielen Stunden, die für eine aufwendige Verwaltungsarbeit geleistet wurden, sind hierbei nicht mitgezählt. Mit der Turnhallenrenovierung hat der VfL Algenrodt zum zweiten Mal in seiner Geschichte nicht nur für den Sportbetrieb, sondern auch für die kulturellen Belange unseres Stadtteils bedeutsames geleistet.
Am 21. Dezember wird die Halle in einer Einweihungsfeier ihrer Bestimmung übergeben.

1975

Der 100. Geburtstag des VFL wird mit einer Festwoche groß gefeiert. Eine Fußball-Stadtauswahl tritt gegen die Bundeswehrmannschaft der Roten Jäger aus Kusel an. Die Handballer haben die tunesische Spitzenmannschaft aus Hammamed zu Gast und eine Bezirksauswahl trifft auf den deutschen Vizemeister Grün Weiß Dankersen. Ein vielfältiges Sportangebot und gesellige Veranstaltungen runden diese wohl gelungene Sportwoche ab.

1977

Die 1. Handballmannschaft steigt aus der Landesliga ab. Klaus Bock wird neuer Handballtrainer.

1978

Die 1. Fußballmannschaft wird mit Spielertrainer Peter "Wasser" Conradt Meister in der A-Klasse und steigt in die Bezirksliga auf. Im Entscheidungsspiel in Birkenfeld wird Gimbweiler mit 2 : 1 besiegt.
Die 1. Handballmannschaft schafft den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga.

1979

Gründung der Tischtennisabteilung

1980

Die 1. Fußballmannschaft steigt in die A-Klasse ab. Die D-Jugend wird mit 26 : 0 Punkten und 95 : 0 Meister der Kreisgruppe.

1981

Die Handballer erreichen die 6. Runde im DHB-Pokal. Vor 400 Zuschauern unterliegt man Alemannia Aachen 22 : 25.

1982

Erstmals wird eine 1-B Mannschaft bei den Fußballern für den Spielbetrieb gemeldet. Die C-Jugend wird mit 36 : 0 Punkten und 157 : 6 Toren Meister ihrer Klasse.

1985

Erstes Sportfest im Rahmen einer Festwoche, "75 Jahre Fußball" ein großer Erfolg. Der Versuch, eine Tunerriege für männliche Jugendliche aufzustellen, muss nach einigen Monaten mangels Interesse abgebrochen werden.
Von diesem Zeitpunkt an wird beim VFL kein Leistungsturnen mehr betrieben. Die Handballer werden Vizemeister in der Landesliga, Aufstieg in die Oberliga wird in den Qualifikationsspielen verpasst.

1986

Jürgen Metzger wird neuer Trainer der Fußballabteilung. Vier Spieler des ASV verstärken die 1. Fußballmannschaft. Hans Moser und Margarete Naumann übernehmen die Übungsleitung bei den Leichtathleten. Die Tischtennisdamen werden Meister in der Kreisliga und steigen in die Bezirksliga auf.

1987

Margarete Naumann übernimmt von Emil Jöricke die Abteilungsleitung der Leichtathleten. Drei Herren- eine Damen- und eine Jugendmannschaft sind in der Tischtennisabteilung im Spielbetrieb.

1988

Fünf weitere Neuzugänge bei den Fußballern. Die 1. Mannschaft erreicht Platz 5 in der Abschlusstabelle. Margarete Naumann wird Rheinlandmeisterin im Weitsprung der Seniorinnen.

1989

Schon zum vierten Mal gewinnt die 1. Fußballmannschaft den Fairness-Preis der Kreissparkasse.

1990

Die 1. Fußballmannschaft verpasst den Aufstieg in die A-Klasse knapp. Duncon Brown läuft über 1000 Meter Bestzeit im LVR. Kurzes Gastspiel der Handballer in der Oberliga, Abstieg.

1991

Willi Steigerwald wird Fußballtrainer. Wolfgang Stoll wird Jugendleiter bei den Fußballern.

1992

Die 2. Mannschaft wird Meister bei der Reserve. Mit der TSG Idar-Oberstein wird eine Jugendspielgemeinschaft für die C, B und A-Jugend eingegangen

1993

Die Handballer nehmen erstmals nur noch mit einer Mannschaft am Spielbetrieb teil. Duncon Brown nimmt an den Westdeutschen Meisterschaften teil. Stefan Brenner sehr erfolgreich als Mehrkämpfer.

1994

Die Handballer gehen mit Tiefenstein und Hettenrodt eine Spielgemeinschaft ein. Diese kann durch den Aufstieg des TuS Tiefenstein als Oberliga-Team einsteigen. Hauptaugenmerk wird auf die Jugendarbeit gelegt.
Duncon Brown wird als erfolgreichster Leichtathletikschüler des Kreises ausgezeichnet.

1995

Andreas Dahm wird neuer Fußballtrainer. Die Handballer der HSG steigen aus der Oberliga ab.

1996

Die 1. Fußballmannschaft steigt mit 32 Punkten als viertletzter in der Tabelle in die B-Klasse ab. Der Absteiger ist die fairste Mannschaft der B-Klassen im Südwestdeutschen Fußballverband.

1997

Die 1. Mannschaft wird dritter der abgelaufenen Saison.

1998

Zum 5. Mal gewinnt die 1. Mannschaft den Fairnesspokal. Die E-Jugend stellt einen Vereinsrekord auf, sie gewinnt 30 : 0 beim SV Nohen. Leichtathletiknachwuchs war in diesem Jahr besonders erfolgreich.
Die Handballer werden Vizemeister der Landesliga.

1999

Die Handballspielgemeinschaft wird Meister in der Landesliga und steigt in die Oberliga auf. Jens Galle, ein großes Talent der Fußballer, wird Kreisauswahlspieler und gehört zu den Spielern des DFB-Stützpunktkaders. Ria und Erwin Schick erringen je 3 Rheinlandmeistertitel im Diskuswerfen, Hammerwerfen und Kugelstoßen.

Fußball 1961

Feldhandball 1975

AH Fußballer 1975

 

 

Leichtathleten 1998

Turnerinnen des VfL